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Fruktoseintoleranz und Depression

Darmgesundheit und Psyche

Fruktoseintoleranz und Depression

Dass sich die Darmgesundheit auf unsere Psyche auswirkt, ist mittlerweile gut erforscht. Die wenigsten wissen aber, dass bei der intestinalen Fruktosemalabsorption eine weitere Komponente hinzukommt: der Serotoninmangel.

Studienergebnisse zeigen, dass Betroffene von Fruktosemalabsorption tatsächlich häufiger an Depressionen leiden als andere. Wie kann sein? Fakt ist, dass Betroffenen von Fruktosemalabsorption häufig Tryptophan, eine essenzielle Aminosäure, schlechter aufnehmen können, was wiederum zu einer verminderten Serotoninsynthese führt. Wichtig ist auch zu beachten, dass dadurch Heißhunger auf Süßes entstehen kann. Wenn Fruktosemalabsorption-Patienten allerdings unter Tryptophanmangel leiden und viel Fruchtzucker konsumieren, dann kann sich ihre depressive Symptomatik verschlechtern. Das heißt also, die „Obst und Gemüse 5x am Tag“- Daumenregel sollte von solchen Patienten evtl. überdacht werden.

Ich will dich hier natürlich nicht dazu anleiten, kein Obst mehr zu essen. Mir ist es einfach wichtig, dass du darüber informiert bist und gegebenenfalls darüber mit deinem Arzt sprechen kannst.

Damit du dich genauer einlesen kannst, findest du hier die Quellen.

Quellen:

Ledochowski, M., Widner, B. und Fuchs, D. (2000) Fruktosemalabsorption. Verfügbar unter https://www.kup.at/kup/pdf/305.pdf

Der Standard (2009). Depressionen können Folge von Fruktosemalabsorption sein. Verfügbar unter https://www.derstandard.at/story/1244460243120/malabsorption-depressionen-koennen-folge-von-fructoseintoleranz-sein

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