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Was ist eine Rotationsdiät?

Wenn du meinen Blog regelmäßig verfolgst, wirst du mitbekommen haben, dass die Ergebnisse meines IGG-Allergietests (Typ III-Allergien) wirklich erschreckend waren. Ich vertrage nur noch wenige Lebensmittel. Das ist aber noch lange kein Grund zur Verzweiflung, denn Typ-III-Allergien können wieder verschwinden. Und zwar z.B. mittels einer Rotationsdiät.

IGG-Tests haben viele Kritiker, Robert Barring erklärt aber hier sehr schön, warum durchaus was dran zu sein scheint.

Was ist aber nun eine Rotationsdiät? Rotationsdiät

Durch den IGG-Test wird bestimmt, welche Lebensmittel für längere Zeit zu meiden sind. Weil ich ein ganz spezieller Fall bin, und ich ansonsten Nährstoffmängel entwickeln könnte, wurde mir geraten, Lebensmittel, auf die ich reagiere, nur unter einem bestimmten Punktebereich (in IGG-Test ersichtlich) für 5-8 Wochen in einer 4-Tages-Rotation zu verzehren.

Rotationsdiät bedeutet, man verzehrt innerhalb von einer bestimmten Zeitspanne niemals das gleiche Lebensmittel – auch keine Gewürze. Das klingt hart – ist es auch, aber auch so muss man nicht hungern. Ich habe mir folgenden Plan gemacht, den ich nun versuche “durchzuziehen”:

Ich esse am gleichen Tag mehrmals die selben Zutaten, aber halt anders zubereitet. Zum Beispiel gibt es in der Früh Milchreis, am Abend Reis mit einem Hühncheneintopf. Weil ich für den Milchreis Kokosmilch brauche, esse ich als Snack Kokosjoghurt und am Abend verwende ich Coco Aminos (Sojasaucerersatz aus Kokosblütennektar). Aus den verschiedenen Zutaten kann ich mir jedes Mal unterschiedliche Gerichte kochen. Zum Beispiel indem den Polenta einmal als Omelette (mit Ei) zubereite und vier Tage später als Polentapizza.

Rotationsdiät – Das esse ich

Tag 1

  • Milchreis, Kokosmilch, Traubenzucker
  • Tapiokapudding/Maroni/ Kokosjoghurt
  • Hühnchen, Brokkoli, Reis, Zitronengras, Limettenblätter, Kokos, Coco Aminos
  • Grüner Tee

Tag 2

  • Polenta, Ahornsirup, Vanille , Heidelbeeren od. Quitte
  •  Maroni/ Datteln
  • Eier/ Fisch, Spargel, Rote Beete, Polenta, Oregano, Rosmarin, Zitronenmelisse, Dill, Paprika, (Omelette)
  • Minztee

Tag 3

  • Haferflocken, Stevia, Zimt, Macadamia, Mandel //, Amaranth
  • Getrocknete Aprikosen// Apfel
  • Lamm, Madacamia, Koriander, Amaranth, Champignons, Sellerie, Paprika // Haferpancakes, Apfelmus
  • Zimtmandelmilch

Tag 4

  • Fonio-Hirse,  Tahin, + Granatapfel, Erdmandel
  • Kaki
  • Rind, Süßkartoffeln, Sesam, (Wenn Pancakes, dann Koriander)
  • Ingwertee

 

Und dann geht es wieder von vorne los :)!

Ich hoffe, du kannst dir nun mehr unter der Rotationsdiät vorstellen. Falls du Fragen haben solltest, hinterlasse gerne einen Kommentar. Liebe Grüße und bis bald, Simone

 

 

3 thoughts on “Was ist eine Rotationsdiät?

  1. Wow das klingt hart und gleichzeitig irgendwie….erleichternd. Hart ist klar, weil du eben keine Ausnahmen machen kannst und das für die Wochen recht schwer wird. Erleichternd aber auch, weil du dir für eine sehr lange Zeit vorerst keine Gedanken machen musst, was es zu essen gibt. Doch was kommt danach und kannst du bald mehr Lebensmittel einbauen in den Plan? Wie soll es dazu führen, dass deine Toleranzgrenze und damit die Liste deiner Lebensmittel größer wird? Ich drücke fest die Daumen!

    1. Liebe Jaqueline,
      ich muss sagen, ich finde es momentan eigentlich ganz angenehm – habe mir die Rotationsdiät bei weitem schlimmer vorgestellt :)! Lebensmittel, die auf meiner Liste rot augeschienen sind, sollten schon mindestens ein halbes Jahr, wenn nicht länger, gemieden werden. Orange Lebensmittel müssen nur für ein paar Monate weggelassen werden. Gleichzeitig wird der Darm aufgebaut. So wird verhindert, dass der Aufbau der Darmflora durch die ständigen Immunreaktionen (hervorgerufen durch die nicht verträglichen Lebensmittel) behindert wird. Wenn die Darmflora wieder ordentlich aufgebaut ist und ich kein Leaky Gut Syndrom mehr habe, dann kommen auch keine Eiweiße mehr durch die “Löcher” im Darm ins Blut, das Immunsystem “dreht nicht mehr durch”, weil diese Eiweiße im Blut eigentlich nichts zu suchen haben. Jetzt muss nur noch gewartet werden, bis die Memory-Zellen die Typ3-Allergie nicht mehr “erinnern”. Dann müsste man eigentlich wieder relativ beschwerdefrei leben können. Das Gute an Typ3-Allergien ist, dass sie nicht permanent sind. Das gibt Hoffnung. Hast du auch vor, einen solchen Test zu machen?

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