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Erkältung und Histaminintoleranz – So linderst du Symptome

Aus gegebenen Anlass habe ich mich mit dem Thema Erkältung und Histaminintoleranz beschäftigt. Mich hat’s ordentlich erwischt – Halsschmerzen, Reizhusten, Kopfschmerzen, Gliederschmerzen, Fieber. Seit ich an einer Histaminintoleranz leide, war ich nie krank. Daher habe ich mich nie mit dem Thema beschäftig und war bis zuletzt noch “grün hinter den Ohren”.

Ich weiß nicht wie du das siehst, aber ich bin grundsätzlich ein Verfechter der Heilung auf natürlichem Weg. Mir ist bewusst, dass nicht jede(r) dafür die Zeit hat. Ich habe aber auch schon vor meiner Histaminintoleranz gemerkt, dass mir Medikamente einfach nicht guttun. Auch schon früher haben sie mir ganz oft auf den Magen geschlagen. Ich habe nun recherchiert, wie man als Histaminintolerante(r) o.g. Symptome einer Erkältung zumindest ein wenig lindern kann.

Abhilfe bei Halsschmerzen und Reizhusten:

ISLÄNDISCH MOOS: Das Zauberwort heißt Isländisch Moos – es legt sich über die entzündeten und daher krazigen Bereiche im Hals und sorgt so dafür, dass die Hustenflashs ausbleiben. Ich hatte das Problem, dass ich besonders Nachts nicht schlafen konnte, weil ich nicht mehr aufhören konnte zu husten. Ein Hustensaft mit Extrakten aus Isländisch Moos, Malve, Spitzwegerich und Thymian hat da sehr geholfen. Ich habe den Saft sehr gut vertragen, aber bitte immer vorsichtig testen. Du weißt ja, die Verträglichkeit bei einer Histaminintoleranz ist immer seeeeehr individuell. Du wirst dich nun fragen, wo du einen solchen Hustensaft kaufen kannst. Ich kann dir empfehlen, eine Apotheke aufzusuchen, die sich auf Naturheilmittel spezialisiert hat.

INHALIEREN & TEE TRINKEN: Inhalieren ist eine weitere Möglichkeit, Hustenreiz zu reduzieren und hartnäckigen Schleim zu lösen. Ich verwende dafür einen großen Kochtopf, erhitze darin Wasser und gebe zum Beispiel Salz und Thymian hinzu. Dann stelle ich den Topf beiseite und inhaliere das heiße Wasser unter einem Handtuch. Um Schleim im Rachenraum zu lösen und Bakterien wegzuspülen bzw. an der Vermehrung zu hindern, hilft natürlich auch Tee zu trinken, z.B. Salbei – oder Ingwertee.

HOMÖOPATHIE: Was ich zusätzlich verwende, ist Metavirulent. Ich muss gestehen, so 100-prozentig glaube ich ja nicht an Homöopathie, aber ich habe das Gefühl, es wirkt tatsächlich – trotz Skepsis. Falls du es dir besorgst, bitte vorsichtig testen – es enthält Alkohol und das verträgt auch nicht jede(r).

Was tun bei Kopfschmerzen?

Die Ursachen für Kopfschmerzen sind vielfältig – dh. die hier aufgeführten Methoden können, müssen aber keine Abhilfe verschaffen.

Akupressur

Nimm eine entspannte Haltung ein und atme ruhig und gleichmäßig. Massiere die Nasenwurzel bzw. die Schläfen mit leichtem Druck und kreisenden Bewegungen. Hier kann bereits eine Minute ausreichen, um Kopfschmerzen zu mildern.

Faszienball bei Verspannungskopfschmerzen

Das viele Herumliegen, wenn man kränkelt, kann durchaus zu Verspannungskopfschmerzen führen. Wenn du alleine wohnst, besorge dir einen Faszienball. Damit kannst du gezielt Druck auf verspannte Bereiche im Nacken ausüben. Presse den Ball zwischen Wand und deinem Nacken und versuche herauszufinden, wo die Verspannung liegt. Die richtige Stelle hast du gefunden, wenn es höllisch schmerzt :)! Der Schmerz lässt im Normalfall nach einiger Zeit nach. Der Grund dafür: Die Verspannung wird durch den Druck mehr durchblutet und kann sich so lösen.

Alternativ kannst du jemanden bitten, mit dem Daumen anstelle des Faszienballs Druck auszuüben. Ich wende diese Methode regelmäßig an, wenn sich meine Kopfschmerzen mehren.

Fieber natürlich senken

Ich bin der Meinung, man sollte nicht sofort bei Fieber intervenieren, denn die erhöhte Körpertemperatur ist eine sinnvolle Funktion des Körpers, um mit Krankheitserregern umzugehen. Sollte das Fieber aber über 39 Grad klettern, dann würde auch ich versuchen, dieses in Schach zu halten. Ein Klassiker zum natürlichen Fiebersenken sind “Essigpatscherl”. Auch meine Mama hat das früher bei mir gemacht :)! Dafür benötigst du einen halben Liter lauwarmes Wasser und einen Esslöffel Essig. Tauche darin ein Geschirrtuch oder eine Stoffwindel und wickle dieses um die Waden – aber nur maximal 15 Minuten.

Bei Fieber wird zusätzlich Histamin produziert, wodurch es zu Symptomen kommen kann. Hier kann Vitamin C Abhilfe schaffen – als Kapsel oder als Infusion.

 

 

 

 

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